Der Bäuerliche Notstandsfonds
ist Träger des Spendensiegels
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Veranstaltungen
Für einen guten Zweck auf die Streif

KitzCharity Trophy

 

Von 1998 bis 2016 haben 41 in Not geratene Südtiroler Bergbauernfamilien eine finanzielle Unterstützung aus dem jährlichen KitzCharity Trophy erhalten. Das sind insgesamt 169.000 Euro, die Dr. Klaus Reisch über den Bäuerlichen Notstandsfonds den betroffenen Familien zur Verfügung gestellt hat. Dank der guten und langjährigen Zusammenarbeit steht für 2017 ein weiterer Betrag bereit.

 

2017 wurde das 20-Jahr-Jubiläum gefeiert. „Korrekterweise ist’s aber nicht mein Kind“, will sich Dr. Klaus Reisch, Hausherr im Zielgelände, nicht mit fremden Federn schmücken. „Die Zündung kam von der WWP“, genau genommen von Burghard Hummel, der die Trophy gemeinsam mit Ex-VW-Boss Dr. Bernd Pischetsrieder und Ex-Formel-1-Star Gerhard Berger ins Leben rief. Klaus Reisch: „Mich hat die Idee begeistert. Ich hab alles zur Verfügung gestellt, von Grund und Boden bis zur Verpflegung!“ Das war er also, der Anfang der Erfolgsstory. „Ich komm aus einer Bauerfamilie“, erinnert sich WWP-Gründer Harti Weirather an seine Wurzeln. „Ich weiß, wie viel Elend es bei Tiroler Bergbauern gibt. Für die wollten wir mit der KitzCharity Trophy was tun!“ In Nord-, aber auch in Südtirol. „Sterzing ist die Schwesterstadt von Kitzbühel. Und ich war in Kriegsjahren in Südtirol im Ernteeinsatz!“ erzählt Klaus Reisch, der früh gelernt hat, auch kräftig anzupacken. Er ist auf seine Mitarbeiter stolz, die sich „die Füße wund laufen“ und „Zeit vom Mund absparen“. Wie Evi Noichl, „die in ganz Tirol Bauern in Not aufsucht. Sie schlägt die Auswahl vor, die Entscheidungen treffe ich.“

 

Auf Einladung von Klaus Reisch fand in seinem Hotel Rasmushof in Kitzbühel ein gemeinsames Treffen mit dem Vorstand und den Mitarbeiterinnen des Bäuerlichen Notstandsfonds statt. Bei der Begrüßung kam die Überraschung: eine Exklusivführung und Schilderung der Geschichte durch den Präsidenten des Kitzbüheler Ski Clubs, Dr. Michael Huber. Mit der Gondel der Hahnenkammbahn den Berg hinauf, einen Blick aus dem Starthaus, in das normalerweise nur die Athleten und ihre Betreuer Zutritt haben und die unmittelbar darauf folgende markante Passage der Streif, die Mausefalle.

Im Zielbereich, die unterirdische „Straße der Sieger“ zum Zielhaus, erlebten der BNF den Blick der Sprecher aus der Kommentatoren-Kabine, besichtigen das Pressezentrum und die VIP-Tribüne.

Obmann Sepp Dariz bedankte sich herzlichst bei Dr. Klaus Reisch, seinem Sohn Dr. Roland Reisch, seiner Tochter Signe Reisch für die hervorragende Verköstigung, dem Präsidenten des Kitzbüheler Ski Clubs Dr. Michael Huber und Evi Noichl. „Begeisterung, Faszination und viele Eindrücke nehmen wir mit nach Hause. Danke für den Einsatz und die Bereitschaft, über die Grenzen hinaus Bergbauernfamilien unter die Arme zu greifen“ sagt Dariz abschließend.