Erinnerungen, gefühle und erfahrungen von Betroffenen
Im Laufe von über 35 Jahren wurden zahlreiche Notstandsgesuche (bäuerliche und nicht-bäuerlicher) eingereicht und bearbeitet.
Vielen Familien und auch Einzelpersonen konnte geholfen werden. Viele Betroffene haben ihre Erinnerungen, Gefühle, Erfahrungen und vor allem ihren Dank zum Ausdruck gebracht.
Um die Privatsphäre der Betroffenen zu wahren, werden die Berichte anonym veröffentlicht.
Diese Rückmeldungen unterstreichen die Bedeutung des BNF, als Hilfsorganisation. Sie machen aber auch anderen Menschen Mut, die in schwierigen und vielleicht sogar vergleichbaren Lebenssituationen sind, sich helfen zu lassen. Sich eingestehen, dass man es aus eigener Kraft nicht mehr schafft und die Hilfe und Unterstützung braucht, ist keine Schande, sondern ein Zeichen besonderer Stärke.
Die Beispiele und Rückmeldungen sind auch ein Ausdruck des Dankes und der Wertschätzung an die zahlreichen Spenderinnen und Spendern, die Menschen in Not in Südtirol seit so vielen Jahren solidarisch unterstützen.
Erinnerungen an unsere Notsituation und die Hilfe des BNF
Die Situation, in die meine Familie und ich plötzlich geraten sind, war eine der größten Herausforderungen unseres Lebens. Unverschuldet und unerwartet fanden wir uns in einer finanziellen und emotionalen Notlage wieder, die uns zunächst hilflos und verängstigt zurückließ. Wir mussten mit Ängsten und Sorgen über unsere Zukunft kämpfen und wussten nicht, wie wir die alltäglichen Bedürfnisse unserer Familie weiterhin erfüllen sollten. Es war eine sehr schwierige Zeit, in der wir uns oft von Sorgen erdrückt, allein und verzweifelt fühlten.
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Hoffnung und Unterstützung nach dem Schlaganfall
Der BNF hat uns vor vielen Jahren sehr geholfen, unsere Mutter hatte mit 40 Jahre einen Schlaganfall erlitten. Wir 3 Kinder waren gerade mal 16 und die Zwillinge 12. Unsere Mutter war 3 Monate im Krankenhaus, unser Vater war berufstätig.
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Dankbar für schnelle Hilfe nach dem Murenabgang
Da bei uns im Jahre 2017 ein Murenabgang war und wir einen großen Schaden erlitten hatten, zum Glück kein Todesfall, sind wir dem Bäuerlichen Notstandsfonds sehr dankbar für die schnelle Hilfe.
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Plötzlich allein mit fünf Kindern – und doch nicht allein gelassen
Wenn ich an diesen Morgen, an dem mein Mann an einem Herzinfarkt gestorben ist, zurückdenke, befällt mich nach wie vor ein Druck in der Magengegend und Trauer. Plötzlich ist alles anders, man hat das Gefühl, der Boden wird einem unter den Füßen weggezogen und man bekommt kaum noch Luft zum Atmen.
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Zwischen Therapie, Alltag und finanziellen Sorgen
Mein Mann ist vor ein paar Jahren an Krebs erkrankt – Kopftumor. Es konnte eine OP gemacht werden, bei der der Tumor nicht ganz entfernt werden konnte und wir so nun schon seit 16 Jahren mit einem immer wiederkehrenden Tumor leben.
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Wenn das Zuhause verloren geht
Unsere Familie hatte sich nie mit dem Gedanken beschäftigt, eine solche Institution so notwendig zu brauchen. Über unseren Sohn erfuhren wir von der Möglichkeit einer Unterstützung durch den BNF.
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Wohnraum auf Zeit – eine wertvolle Hilfe
Wir hatten schon länger den Gedanken, dass wir irgendwann ein neues Wohnhaus bauen müssen. Da das Alte dem Alter entsprechend in einem eher sehr schlechten Zustand war, haben wir auch nie an eine Sanierung gedacht. Aber immer wieder war auch der Gedanke dabei, dass wir eine andere Bleibe während der Bauzeit brauchen.
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Jede Sorge weniger zählt
Unser Sohn erkrankte an Krebs und von einem Tag auf den anderen hat sich fortan alles um die Krankheit und all die damit verbundenen Sorgen, die Therapien und die Genesung gedreht. Die Mutter wurde von der Arbeit freigestellt, um dem Sohn rund um die Uhr bei Krankenhausaufenthalten, Therapien und der Pflege zur Seite stehen zu können.
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Mut, Hilfe anzunehmen
Die Erinnerungen an die Notsituation, in die ich als alleinerziehende Mutter geraten war, sind noch lebhaft da. Weil ich erst kurz davor einen Kredit für einen Wohnungskauf aufgenommen hatte, war ich einige Zeit wie auf Watte, auch weil das Ausmaß der Spesen damals noch nicht festgestanden hatte. Auf die Hilfe meines Ex-Mannes konnte ich nicht zählen, da er arbeitslos war.
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Sieben Jahre später: Dankbarkeit für die Hilfe
Unser Schicksalsschlag liegt nun fast schon sieben Jahre zurück, doch die Erinnerung daran ist präsenter als je zuvor. Plötzlich standen wir da, als hätte man uns den Boden unter den Füßen weggerissen. Neben der schwierigen emotionalen Situation tauchten auch große finanzielle Schwierigkeiten auf.
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Vom Schicksalsschlag zu neuer Hoffnung
In den ersten Tagen und Wochen nachdem mein Mann verunglückt war, hieß es für mich einfach erstmal zu begreifen was passiert ist und später nur zu funktionieren. Gefühle mussten erstmals außen vor bleiben, da ich zur damaligen Zeit drei kleine Kinder hatte, für die ich den Alltag einigermaßen aufrechterhalten musste. Natürlich hatte ich große Sorgen, wie es weitergehen sollte. Wie ich es mit drei Kindern hinkriegen sollte.
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